Wikipedia beschreibt Biophysik wie folgt:

„Die Biophysik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die zum einen versucht, Prozesse in biologischen Systemen mit Hilfe der Gesetze der Physik und ihrer Messmethoden zu untersuchen und zu beschreiben, zum anderen sich aber auch mit der gezielten Neu- und Weiterentwicklung physikalischer Methoden zur Untersuchung biologischer Prozesse beschäftigt. Auch die Bionik kann der Biophysik zugerechnet werden. Kurz gesagt ist die Biophysik die Anwendung der Physik auf Biologisches und umgekehrt.

Fragestellungen und Probleme ergeben sich neben der Biologie auch aus der medizinischen Forschung und Anwendung. Biophysikalische Forschung erfordert somit die enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der Disziplinen Physik, Biologie, Chemie, Medizin und deren Grenzwissenschaften.“

Was ist die natürliche Biophysik?

Uns interessiert die natürliche Biophysik, als die Biophysik in Bezug auf das Leben und damit auf Gesundheit und Krankheit.

Die gängige Wirtschaftsmedizin orientiert sich schwerpunktmäßig an der Chemie, d.h. der Substanzen, die auf und in Körpern wirken. Die natürliche Biophysik hingegen betrachtet Krankheit, respektive Gesundheit, unter dem Gesichtspunkt der Physik, hier insbesondere der Resonanz, d.h. der Schwingung.

Wir befassen uns mit unterschiedlichen Spannungen auf Zellebene. Sämtliche Bereiche der Zelle haben unterschiedliche Spannungen.

Wie in nebenstehender Grafik dargestellt, hat

  • das Mitochondrium beispiesweise eine Spannung von -330 Millivolt,
  • der Zellkern eine Spannung von -280 Millivolt,
  • das Zytoplasma eine Spannung von -230 Millivolt und
  • das die Zelle umgebende (in diesem Fall) venöse Plasma nur noch eine Spannung von -30 Millivolt.

Gesunde Zellen haben eine andere Spannung, als kranke Zellen. Unsere Fragen lauten:

  • Wie erreichen Zellen Spannungen?
  • Wie speichern Zellen Spannungen?
  • Warum sinkt die Spannung bei Patienten?
  • Wie kann ich die Zellspannung messen?
  • Mit welchen mitteln kann ich die Spannung anheben, wenn sie zu niedrig ist?

So wie wir in der Medizin Schulmedizin und Naturheilkunde trennen, kann man auch die Biophysik von dem Gebiet der natürlichen Biophysik unterscheiden.

Sowohl die zelluläre als auch die “natürliche Biophysik” sind ein noch wenig erforschte Felder.

Die „natürliche Biophysik“ ist für uns die Suche nach der inneren Logik und Mechanismen der Natur, speziell auf dem Gebiet der Gesundheit.

Dadurch eröffnen sich neue Behandlungs-Möglichkeiten, vor allem für degenerative und chronische Krankheiten. Krankheiten für die Schulmedizin und Pharmaindustrie bisher leidiglich symptomatisch und lindernd wirkende Mittel bereit stellen kann. Eine Heilung gibt bisher für keine dieser Erkrankungen.

Die natürliche Biophysik versucht die Ursache einer Krankheit grundsätzlich durch reine Logik zu erklären.

Die Natur ist immer logisch, die Natur ist immer einfach

Eine Unstimmigkeit oder Anomalie ist in der Regel das Ergebnis der vorherigen fehlerhaften Axiome. Die Natur verwendet in all ihren natürlichen Prozessen die gleichen Bausteine und die gleichen Formeln.

Betrachtet man die Dinge von der Wurzel, sind die Grundlagen immer einfach. Die Wissenschaft dagegen wird immer komplizierter, wodurch sie sich immer mehr in Details verliert, ohne ihre Aussagen fundamenal und beweiskräftig zu hinterlegen.

Aber warum?

Die Frage im Anschluss an alle andere Fragen, lautet:

Warum wird der eine Körper durch bestimmte Krankheitserreger krank und ein anderer Körper nicht?

Nach wie vor steht im offiziellen Buch der Krankheiten –  dem anerkannten „Merck Manual® – bei der Mehrzahl der chronischen Krankheiten „Ursache unbekannt“!

Wir fragen daher:

Was ist der kleinste gemeinsame Nenner aller Krankheiten?

Der kleinste gemeinsame Nenner aller Krankheiten ist der Mangel an Energie, die den Körper aus der Balance bringt.

Dieser Energiemangel zeigt sich nicht nur auf einer biochemischen, sondern auch auf einer biophysischen und psychologischen Ebene.

Ein Trauma z.B. nimmt dem Körper sehr viel Energie weg, unabhängig davon, ob es sich um ein physisches oder psychologisches Trauma, wie z.B. der Tod eines Familienmitglieds, handelt.

Der Körper braucht eine ausgeglichene Grundlage, um gesund zu sein, das hat schon Claude Bernard (1813-1878) entdeckt:

er behauptete, dass die Heilfähigkeit des Körpers vom inneren Milieu abhängt.

Wir konzentrieren uns auf die Grundlagen: Sauerstoff, Verbrennung, Energie

Unser Körper und unsere Zellen erhalten durch ein Verbrennungsverfahren Energie.

Diese Verbrennung oder Oxidation liefert uns Energie. Wir verbrennen Fette, Kohlenhydrate und Proteine, aber wir sind auch in der Lage, Giftstoffe zu verbrennen.

Wir alle kennen den Satz „Ich gehe jetzt ein paar Kalorien verbrennen”, wenn jemand ins Fitnessstudio geht. Dieses Körpertraining sorgt für mehr Sauerstoff und mehr Sauerstoff sorgt für mehr Feuer.

Den Beweis können wir einfach beim Grillen sehen:
wenn wir in die Kohle blasen und dadurch die Temperatur und die Verbrennung steigt.

Das gleiche können wir auch bei Verbrennungsmotoren beobachten. Wenn wir eine höhere Wirkung bei gleichem Benzinverbrauch möchten, erreichen wir durch einen Turbokompressor eine höhere Leistung. Das ist nichts anderes als ein großer Ventilator, der mehr Sauerstoff in den Verbrennungsmotor bläst und so für mehr Leistung bei der gleichen Menge an Benzin sorgt.

Wir nutzen den Sauerstoff ununterbrochen von Geburt an und er kann daher sehr viel wichtiger sein, als man bisher annahm.

Das oxidative Schutzschild der Zelle versus oxidativer Stress

In den Universitäten hat man uns mit der Theorie von Denham Harman 1956 erklärt, dass alle freien Radikale schädlich für unseren Körper sind.

Wir alle wissen, dass Menschen, die viel Sport treiben mehr Sauerstoff verbrauchen.

Sauerstoff ist das im Körper am meisten vorkommende Radikal… Wie kann es dann sein, dass sportliche Menschen in der Regel gesünder sind?

In Wirklichkeit müsste es oxidatives Schutzschild heißen!

Der deutsche Arzt und Professor für Energiestoffwechsel an der ETH Zürich Prof. Dr. Michael Ristow, der eine deutsche Forschungsauszeichnung für seine Arbeit über Mitohormesis gewonnen.

In seinen Arbeiten hat er bewiesen, dass oxidativer Stress beziehungsweise freie Radikale und reaktive Sauerstoffspezies (ROS) nicht nur nicht schädlich, sondern im Gegensatz dazu sogar lebensverlängernd auf einen Organismus wirken!!!

Außerdem gelang ihm, gemeinsam mit Matthias Blüher der Nachweis, dass Antioxidatien – dadurch, dass sie der Bildung freier Radikale entgegenwirken – die vorbeugende Wirkung von Sport bei Diabetis verhindern.

(Ristow M, Schmeisser K. Mitohormesis: Promoting Health and Lifespan by Increased Levels of Reactive Oxygen Species (ROS). Dose-Response. 2014;12(2):288-341.doi:10.2203/dose-response. 13-035. Ristow. )

Daran anschließend kamen auch mehrere weitere Metaanalysen unabhängig von Ristow zu dem Schluss, dass bestimmte Antioxidantien die Entstehung von Krankheiten, insbesondere Krebs, beim Menschen sogar noch fördert!

Auch die Veröffentlichungen von Robert K. Naviaux in PubMed, der weltweiten medizinischen Datenbank, beweisen, dass Forschung und medizinische Ausssagen zu oxidativem Stress und Antioxidantien diesbezüglich seit über 50 Jahren in die falsche Richtung laufen. In seinem Paper von 2012 schreibt er hier:

ROS sind die Antwort auf Krankheiten, nicht die Ursache. Daher sollten für die Therapie nicht die oxidativen Veränderungen im Auge behalten werden, sondern die Stoffwechselbedingungen, die sie erzeugen.

Diese neue Perspektive ist relevant für Krankheiten, die von Autismus, Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes, Krebs, Herzkrankheiten, Schizophrenie, Parkinson und Alzheimer reichen.

Die Forschungsanstrengungen müssen neu ausgerichtet werden.

Oxidative Shielding or Oxidative Stress? Robert K. Naviaux Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics September 2012, 342 (3) 608-618.

Dennoch wird seine Theorie vom „oxidativen Stress“ und den angeblich so schädlichen „freien Radikalen“ weiterhin nachhaltig von Ärzten, Therapeuten und Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln verbreitet.

Warum hat sich bisher niemand die Arbeit gemacht, die Bücher mit der falschen Theorie über die freien Radikalen zu korrigieren… ?

Und was hat das mit Chlordioxid zu tun?

Chlordioxid versorgt in allen seinen Formen das Zwischengewebe und alle Körperflüssigkeiten mit Sauerstoff. Es aktiviert die Mitochondrien, die wiederum mehr Energie erzeugen.

Diese Energie ermöglicht es dem Körper, sich zu erholen und viele Krankheiten wirksam durch Oxidation zu bekämpfen und zu heilen.

Sauerstoff ist essenziell!

Das Konzept der freien Radikale, so wie es früher verbreitet wurde, ist falsch!

Der menschliche Körper ist einfach keine Petrischale aus dem Labor und er funktioniert, indem alles mit allem interagiert.